Demenzerkrankte erkunden Natur

Mit Demenzerkrankten und deren Angehörigen machte sich die Caritas Kelheim auf in die Natur.

29.10.2019

Die Fachmänner Georg Flaxl und Erwin Engesser zeigten, was das Grün so zu bieten hat. Die Veranstaltung war ein Angebot im Rahmen der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ins Leben gerufenen Demenzwochen.

In einem Biotop nähe Dürnhart konnte unter Leitung von Georg Flaxl viel entdeckt werden. Mit allen Sinnen erkundete die Betreuungsgruppe für an Demenz erkrankte Menschen die Natur: den Geruch von wildem Hopfen, viele sich auf der Wiese tummelnde kleine Lebewesen, Biberspuren und abgeholzte Bäume, das Pfeifen unterschiedlicher Vögel, das Rauschen des Wassers und vieles mehr. Doch auch nicht so schöne Sachen gehören heute zu einem Tag im Grünen. In einer Truhe zeigte Flaxl, was alles so in der Abens zum Vorschein kommt: Viel Müll. Mit viel mehr Tatendrang und Energie, als man dies von erkrankten Menschen je erwartet hätte, genossen die Teilnehmer den ereignisreichen Tag.

Zur naturkundlichen Wanderung lud Erwin Engesser, Forstdirektor a.D., die Demenzerkrankten und ihre Angehörigen ein. Ziel dieser Aktion war es, den Stress des Alltags, den die Krankheit mit sich bringt, hinter sich zu lassen. Los ging es am Parkplatz Ludwigshain. Von dort aus führte Engesser die Gruppe durch den Wald, erklärte Baumarten, geschichtliche Hintergründe und zeigte an vielen Beispielen den Lebensraum der Tiere.

Die Mittelbayerische Zeitung berichtete https://www.mittelbayerische.de/region/kelheim-nachrichten/demenzerkrankte-erkunden-natur-21029-art1838291.html