Ackerwildkrautpreis 2018 verliehen

Vier Preisträger aus dem Landkreis Kelheim

03.10.2018

24 Landwirte aus ganz Niederbayern bewarben sich mit ausgewählten Flächen für den Ackerwildkraut-Wettbewerb, darunter 19 ökologisch- und fünf konventionell wirtschaftende Betriebe. Der Wettbewerb wurde vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL), der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), dem Biolandverband und dem BUND Naturschutz in Bayern (BN) gemeinsam ausgeschrieben. Die sechs beteiligten Landwirte aus dem Landkreis Kelheim haben dabei erfreulicherweise einen ersten, zwei zweite und einen dritten Preis errungen.

Den ersten Platz in der Kategorie Ökologischer Landbau niederbayernweit belegte Simon Aunkofer, der in Herrnsaal im Landkreis Kelheim den elterlichen Biobetrieb vor wenigen Jahren übernommen hat. Die Siegerfläche wird aktuell mit Winterroggen bestellt und durch das Vertragsnaturschutzprogramm gefördert. Ausschlaggebend für die Prämierung des Ackers war der Fund von über 50 Ackerwildkräutern, wobei fünf davon besonders seltene Arten sind wie z.B. das Rispen-Lieschgras. Der erste Preis ist ein Gutschein für einen Aufenthalt im Biohotel im Wert von 300 €.

Die beiden zweiten Preise, Gutscheine für einen Aufenthalt im Biohotel im Wert von 200 €, gingen an Peter Rieger aus Peising bei Bad Abbach (Ökolandbau) und Christian Ramler aus Kelheim-Staubing (konventionell).

Auf dem Braugerstenacker von Christian Ramler wurde beispielsweise die Kleine Wachsblume und der Frauenspiegel gefunden, im Winterroggen von Peter Rieger die Kornrade und ebenfalls der Frauenspiegel. Dieser ist besser an Winter- als an Sommergetreide angepasst und kam hier deshalb im gesamten Acker vor.

Einen dritten Preis, ein Gutschein für Wellness in der Region von 50 €, erhielt Michael Triebswetter Kelheim-Stausacker (konventionell).